[Hidaruma]


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Ich glaube, ich will (wieder) ein Weblog mit Passwort; mir gehen im Augenblick so viele Sachen durch den Kopf, die ich am liebsten nicht mal selbst denken will, dass ich mich frage, ob es tragbar wäre, die mit der Öffentlichkeit zu teilen.
28.3.08 11:14


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Goodnight

Das weiße IdealDenken entzieht sich meinem Verständnis seltsamerweise nicht mehr wirklich.
Das ist seltsam, komisch und vollkommen abgefahren. – Und Auslöser für die plötzliche Einsicht war neben meinen ganz persönlichen Gedanken vermutlich auch ein kleiner aber feiner Spruch
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
Wenn man den bis ins Extremste ausreizen will, dann hat Weiß somit seine Daseinsberechtigung. Irgendwie. Zumindest eine Art Rechtfertigung.

Wie bringe ich das eigentlich immer wieder fertig, Ansichten zu wechseln, Meinungen zu revidieren, sogar überzulaufen, und an entscheidenden Dingen trotzdem weiter klebenzubleiben?
Das ist schon fast krankhaft.

Hört auf, dran rumzuhämmern, ihr geht mir auf den Keks. Ich bin verspannt, hab Kopfweh und will schlafen; jetzt gleich.
Also, husch husch – flutsch und weg, raus da.

Bei allem Respekt, Mädels, aber sich so dermaßen mit dem eigenen Geschlecht brüsten zu müssen, halte ich für übertrieben, dumm und unreif.
Wirklich.
Wer in seine Signatur schreibt, dass er eine Vagina besitzt und im Profil stehen hat, dass er die und die Körbchengröße und die und die Brustform hat, der ist nicht die Lady, zu der er sich selbst erklärt, der ist – ich weiß nicht, peinlich?
Für meine Verhältnisse jedenfalls schon. – Das hat nichts mit Verklemmtheit zu tun, das ist einfach nur meine Meinung; man muss sich nicht so dermaßen damit prostituieren, eine junge Frau zu sein.
Das kommt nicht sexy oder verführerisch, das kommt nicht so, wie ihr es gerne hättet; das kommt peinlich. Werdet erst mal erwachsen.

Nicht dass ich erwachsen wäre.
Ich schätze mal, ich bin ziemlich weit davon entfernt.
Aber ich muss auch nicht sagen, dass ich eine Vagina habe, welche Körbchengröße oder an welche Obstsorte mich die Form meiner Brüste erinnert. Wenigstens darin hab ich euch was voraus ♥

Wie auch immer –
Obwohl, nein. An sich ist das genauso ätzend wie diese vulgären Typen, die meinen, sich an Mädchen ranmachen zu müssen und dabei so ekelhaft körperlich werden. Oder unter die Gürtellinie gehen.
Oder auch die Dykes, die keinerlei Anstand kennen; die mag ich wenig.
Gaaah, und dann wird sich gewundert! – Wenn Leute schreiben, eine Vagina zu haben und gepioerct im Schritt zu sein, wird sich über sowas gewundert – an sich kann dann wohl niemand was dafür, wenn sich so angeboten wird.
HELL, ich krieg zuviel |D
Ende dieses Themas, sonst flipp ich aus –

Also, wie auch immer –
Ich schätze, ich tiger jetzt mal knallhjart ins Bett und versuche, mehr und vor allem besser zu schlafen als letzte Nacht, das war ja die Hölle. Wenn es mit dem Einschlafen schon anfängt.
Und selten verspannt hab ich mich bei der Scheiße.
Aber gut, vielleicht lässt das noch ein bisschen nach; wenn wenigstens die Kopfschemrzen weggehen, bin ich vollkommen zufrieden.
Genügsam - das fällt mir immer bei sowas ein. Genügsam - als wäre es schlecht, so klang es immer und wird es immer nachklingen, wie ein Vorwurf. Aber eigentlich ist Genügsamkeit doch etwas Gutes, oder nicht?
Wenn es um sowas geht eindeutig, finde ich. Da muss ich definitiv mein Veto einlegen.

Meine Lampe wird wohl bald schlappmachen, würde ich sagen; die letzte Birne ist brizzelnd kaputtgegangen, und die jetzt mit einem leisen zzzzt.
Wäre schade drum, ich mag die Jutta – und ich hab sie schon so lange.
Wie auch immer, wenn ich gleich schlafen gehe, brauch ich sie nicht, dann darf sie auch schlafen. – Gute Nacht, Jutta <3
Gute Nacht allerseits~
27.3.08 22:10


Tatsachen | IndividualWahrheit [?]

Die Tatsachen sind schnell geklärt –
Kalte Fakten kann man fast immer kurz verpacken. Was ich an ihnen nicht mag, ist, dass sie die Begleitumstände nie berücksichtigen.
Man könnte sagen:
Schwarz ist stärker als Weiß.
- Und das wäre nicht gelogen.
Es ist nunmal so, dass Schwarz, würde man sie lassen, Weiß gnadenlos besiegen würden; dass Weiß im ganzen Anime keinen wirklichen Schaden körperlicher Art durch Schwarz nimmt (die Folgen vom Besuch von Farfarello und Schuldig im Blumenladen kann man nicht als wirklichen Schaden bezeichnen, die beiden hätten sicherlich die Möglichkeit gehabt, mindestens einen Weiß richtig umzulegen), ist eben doch nur soas wie – Zufall? Glück? Keine Ahnung.
Nüchtern betrachtet müsste eigentlich wirklich irgendwann zwischendrin was krasseres passieren; Schwarz ist stärker als Weiß, wenn es zum Kampf kommt.
Aber warum das so ist – vielleicht sollte man das dann auch berücksichtigen.
Bis auf Omi ist kein Weiß in der Form herangezüchtet worden; man weiß natürlich nicht ganz sicher, wie sich das bei Schwarz verhält, aber die Wahrscheinlichkeit ist mehr als hoch, dass Schwarz – bis auf Farfarello vielleicht, aber der bringt es ja auch so, und bei Nagi weiß man soweit ich weiß nicht ganz genau, was zwischen dieser einen DramaCD und dem Anime passiert ist – ausgebildet worden sind; in ihren Fähigkeiten und in ihrem Beruf.
Aber egal was, Schwarz sind professioneller; jedenfalls wirken sie so. Vielleicht auch, weil bei ihnen persönliche Dinge weniger eine Rolle spielen als bei Weiß (was nicht heißt, dass keine mit einfließen, aber ich denke, es ist klar, wie ich das meine). Außerdem sind Schwarz was individuelle Begabungen angeht durchaus im Vorteil.
Man ist ganz automatisch benachteiligt, wenn der Gegner weiß, was man denkt, was als nächstres passieren wird, oder wenn er einen ohne körperlichen Kraftaufwand gegen die Wand setzen kann. Und wenn ein Gegner keine Schmerzen spürt, ist das an sich auch ein Nachteil.
Aber das ist etwas, für das Weiß nichts kann; weder Weiß noch Schwarz haben sich ihre Begabungen oder Nicht-Begabungen ausgesucht. Von daher kann man Weiß eigentlich keinen Vorwurf dafür machen, verhältnismäßig schwächer daherzukommen – ist ja klar, dass Darts gegen Telekinese nicht allzu viel bringen. – Da ist Schwarz ganz eindeutig und ganz natürlich überlegen.

Aber dass Weiß sich immer durchbeißt, egal wann, wo und unter welchen Bedingungen und überhaupt, spricht eigentlich nur für die Gruppe. Ich denke, das ist auch eine Art von Stärke.


...ich ergreife hier gerade Partei für Weiß, oder?
Geez, bin ich tief gesunken |D
Aber an sich – das sind Tatsachen, die auch mal festgehalten werden müssen.
27.3.08 12:05


2nd

Wenn man das Wesentliche nicht aus den Augen verliert, macht das einiges einfacher, wie?
Aber ich weiß nicht, was das ist, das Wesentliche.
Woher auch? – Und wenn ich etwas für wesentlich erachte, ist es das dann auch?
Vielleicht ist es das. Für mich selbst auf alle Fälle.
Aber ich weiß nicht –
Es muss doch etwas geben, das für alle gleich ist, für jeden wesentlich und für jeden so verständlich, dass es sozusagen greifbar wichtig ist.
Aber ich weiß nicht, was das sein könnte – weil alles, das mir dazu einfallen würde, entweder etwas ist, an dem man zu viel aussetzen kann, oder etwas, dass es nie geben wird, geben kann, weil es Leute gibt, die damit offenbar nicht zurechtkommen.
Vielleicht gibt es nichts ultimativ Wesentliches.
Aber es wäre schön, wenn es das würde. Das würde mir gefallen.
Fragt sich auch, wie man das definieren möchte, wesentlich. Schwer zu sagen.
Wichtig – und irgendwie groß, was seine Bedeutung angeht.
Schwierig.

Wer wie die Biene wäre,
die die Sonne auch durch den Wolkenhimmel fühlt,
die den Weg zur Blüte findet
und nie die Richtung verliert,
dem lägen die Felder in ewigem Glanz,
wie kurz er auch lebte
er würde selten
weinen.
[Hilde Domin]

Schnee, Schnee und Schnee in Massen.
Bitte, soll er fallen, ich kann es ohnehin nicht ändern.
Es ist seltsam, wie geblendet ich trotzdem jedesmal bin, wenn ich aus dem Fenster sehe oder mit dem Hund vor die Tür muss, und wie überrascht ich im Endeffekt gestern Abend darüber war, wie krass der Unterschied zwischen dem hell-verschneiten Boden und dem nachtdunklen Himmel ist.
Das ist eben diese Schwarz/Weiß-Sache, die sich mit sowas so wunderbar verbildlichen lässt.
Eigentlich ist es schön, so heftige Kontraste sehen zu können.
Der Schnee ist ganz schön harttnäckig.
Die ganze Straße ist zugeschneit, die Häuser, die Autos – sogar der Himmel ist weiß.
Alles verschneit hier. Alles weiß.

Was Yohji angeht, eine einfache Figur ist der an sich auch nicht, würde ich sagen.
Ein Charakter voller Probleme und Problemchen eben.
Aber er playt sich sehr angenehm.
Und auch wenn es seltsam ist, mal nicht die übliche Rolle zu übernehmen und eben diese sogar nebenher mitzulesen und darüber zu seufzen, wie andere ihn wohl sehen, interpretieren und sozusagen verkörpern, ist es weniger schlimm, als es sein könnte, denke ich; weil sich zumindest in diesem RPG Schuldig nicht in meiner Obhut befindet. Nicht obwohl sondern weil; es ist mir angenehmer, eine Figur, die ich so gerne habe, von jemandem anderem geplayt zu sehen als von mir, wenn ich dazu nicht – ja, nicht fit genug bin, quasi.
Da nörgle ich lieber an anderen rum oder denke mir meinen Teil, anstatt mich darüber zu ärgern, es selbst nicht auf die Reihe zu kriegen.

Und ich hab jetzt doch mal aus Yohjis Perspektive zu schreiben angefangen; irgendwas FF-mäßiges, ich weiß selbst noch nicht genau. – Und eigentlich auch nur um zu gucken, ob ich das kann.

When you gonna learn, dummdumm~ <3
25.3.08 16:37


"Für dich."

wtf?
Hab ich was verpasst? Was vergessen? – Hab ich einen zweiten Geburts- oder Ehrentag, von dem ich nichts weiß?
Ich bekomme Ohrringe geschenkt –
Klar, ich wollte die letztes Jahr schon haben, so welche.
Echt Silber sogar – aber – warum?
Und wieso so – so ganz ohne schnippischen Unterton. Spottlos.
Als wäre ich ein gleich zu behandelndes Individuum.
Als wäre ich – ich weiß nicht.
Seit wann bekomme ich einfach mal so Dinge, die ich mir länger wünsche? Seit wann kannst du dir sowas merken?
Oder war das Zufall?
"Die passen gut zu dir." – Tun sie?
Klang so. Klang ehrlich.
Ich weiß nicht recht – ich bin total geflashed davon.
Aber sie fühlen sich gut an. Man merkt sie gar nicht.
Jedenfalls nicht so; dass sie da sind, das weiß ich trotzdem. Das ist mir seltsam bewusst.
Aber es fühlt sich nicht so an, als würden sie eigentlich nicht dahingehören.

Kreolen aus Silber.
Relativ dezent, aber man sieht sie schon.
Wenn keine Haare drüber hängen. – Und das passiert heute öfter mal, weil ich kein Haargummi mehr finde. Shoot.
Sie fühlen sich schön an, weicher als synthetischer Modeschmuck, der mit der Zeit immer rauer und rauer wird. Und nicht mal mein rechtes Ohr rebelliert dagegen.
Das ist angenehm.

Bisher ist heute eigentümlich – ich weiß nicht, es fließt so. Im positiven Sinne, nicht im dahinplätschernden –
Als würde vieles funktionieren, das sonst nicht funkioniert.
Bisher ist heute ein richtig guter, schöner Tag, auch wenn der Dauerschnee so langsam irreal normal wird.
25.3.08 14:32


Und noch mal - wirres Zeug.

Brad sagt, mir mangelt es an Kontrolle.
Ich sage, dass sie da vermutlich Recht hat.
Brad sagt, eigentlich ist das kein Beinbruch.
Ich sage, dass das sein kann.
Brad sagt, da liegt mein Fehler.
- Was?
Ich meine – wo?

Es gibt Tage, an denen kann man mit Farfarello nicht reden.
Gestern nicht, heute nicht.
Schach –
Ich kann kein Schach.
Schwarz gegen Weiß, das ist klar. Das hat nichts mit der Realität zu tun, die ist doch komplizierter.
Ja, das denke ich allerdings auch.

Man muss sich entscheiden, auf welcher Seite des Schachbrettes man fallen will? – Das halte ich für lächerlich.
Das ist nicht meine Meinung, Liebes, und wird sie auch nie sein.
Vielleicht muss man sich manchmal für eine Seite entscheiden; aber nicht für die, auf der man fallen will. Dann kann man sich ja direkt die Kugel geben, wenn man nach sowas entscheidet.
Als würde ich freiwillig sagen, fallen zu wollen – egal wo.
- Und überhaupt, ging es eigentlich wirklich um Schach?

Diese schale Metaphorik – die scheint uns zu eigen zu sein, wie?
Ich denke momentan nur leider in anderen Wortfeldern. Nicht in Schach und auch nicht in –
Was weiß ich.

Kontrolle - was soll das sein?
Hatte ich jemals irgendwas unter Kontrolle? Vermutlich nicht.
Aber das macht nichts, funktioniert ja auch so.

"Ehrliche Augen hast du."
Hab ich?
Ja, hab ich. Wie es aussieht.
Aber heute ist es nicht schlimm – heute mag ich sie eigentlich ganz gern.
"Aber Spiegel will ich dazu trotzdem nicht sagen. Dazu sind sie zu lebendig." – Genau deswegen. Spiegel sind etwas – etwas Totes, etwas Glattes, ohne Ecken und Kanten und kühl und unpersönlich.
Ein Spiegel zeigt im Grunde jedem das, was er sehen will.
Und dabei ist er nichts weiter als eine glatte, tote, kalte Fläche.
Lebendig - er sagt es.
Den Nagel auf den Kopf getroffen.

Ich kann nicht strukturiert denken, gerade –
Mir geht ziemlich viel durch den Kopf, und ziemlich viel davon ist unwichtig. Und einiges gefällt mir. Anderes nicht so sehr. Aber es ist schwierig, das aufzuschreiben.
Und wie ich immer wieder feststelle schreibe ich wohl wirklich nicht so auf, dass man versteht, was ich will, was mit Sicherheit daran liegt, dass ich es für mich und nicht für andere festhalte.
Beziehungsweise – aus meinem Kopf kippe.

Alles nicht so einfach.

Yohji Kudou, Playboy, Ladykiller und Exdetektiv.
Besessen und auf der Suche. – Und vermutlich auf seine Art einsam.
Mein ewiger LieblingsWeiß, schätze ich, und der stylishste der Truppe.
Vielleicht der bitterste und deswegen mein Favorit – ich hab ein Faible für sowas.

Ein Wunder für mich ist schön. Ich mags gerne.

Ich mag grade vieles gerne.

Vielleicht kann man heute Abend wieder so viele Sterne sehen wie gestern.
Scheiße romantisch, irgendwie, aber auch scheiße schön <3
24.3.08 21:54


<3

...sieht das aus.

Wenn man dann also erstmal vergessen hat, was war, wie soll man es dann wiederfinden, so ganz ohne jeglichen Anhaltspunkt?

Dieser Zustand, das ist – du handelst ohne bewusstest Denken, weil du eins wirst mit dem, was du tust.
Die Wahrnehmung ist wie ausgeschaltet, alles dreht sich nur um eine einzige Sache: um das, was du tust.
Also im Endeffekt um dich, denn du bist ja eins mit dem, was du tust.
Und dann ist da diese Ahnung von Vollkommenheit, die –
Ich weiß nicht.

Sentimental, sage ich; sentimental.

Das leidige Thema.

Balinese.
Wirklich – B a l i n e s e.
Warum?
Und warum tut es eigentlich nicht weh? Es wundert mich nicht mal.

- Wer ist eigentlich besser dran, Schwarz oder Weiß?
Kaputt sind sie wohl alle irgendwie.
Dann hängt es wohl vom Blickwinkel ab.
Immer vom Blickwinkel

Ich habe Angst.
Ich habe Angst und ich habe Schmerzen, aber ich fühle mich – gut, eigentlich. Mehr als alles andere lebendig.

Wirres Zeug?
Wirres Zeug.

Eigentlich geht es mir wirklich gut.

Die Gedanken, die ich nie denken wollte, will ich immer noch nicht wirklich denken, aber im Augenblick fällt es nicht so schwer.
Und ich glaube, ich habe die Stimme gefunden, mit der ich selber murmle.
Das war nicht leicht.
Wenn nicht alles still ist, dann kann ich sie nicht hören – aber jetzt, wo ich sie offenbar gefunden habe, erkenne ich sie sicher wieder. Immer wieder.

Ich versuche, positives am Charakter des Fujimiya Aya/Ran zu finden.
Ich versuche, ihn für mich so zu interpretieren, dass er geht. Dass ich geschmeidig bleiben kann, wenn er mal wieder einen auf zu cool für euch macht.
Vielleicht ist es so, wie Aya immer gesagt hat – dass er ein Perfektionist ist. Dass er nicht weiß, was er tun soll, dass er verzweifelt ist und gebrochen und all das, genau wie der Rest, aber dass er es besser verstecken will als sie. Dass er nicht will, dass man es weiß oder auch nur ahnen kann – warum auch immer.
Vielleicht, um sich selbst ein bisschen von allem distanzieren zu können.
Selbstschutz.
Dass er andere damit schützen will, kann ich nicht glauben; eher vielleicht sich selbst. Damit er für seine Schwester weiterarbeiten kann –
Aber er leuchtet mir einfach nicht ein.
Aya ist – er ist zu kühl, glaube ich, als dass ich ihn begreifen könnte. Zu kühl, zu sehr auf sich und seine Sache bezogen vielleicht.

Man könnte sagen, dass es dumm und unberechtigt, wenn man Dinge mit Dingen vergleicht, die man nicht kennt – aber da man sich von allem eigentlich eine Vorstellung macht, bevor man es kennt, ist es doch nur normal.
Und dass man sich eine Vorstellung macht, ist eigentlich nicht mal – ich weiß nicht.
Im Grunde ist es wohl nur ein Versuch, mit Unbekanntem klarzukommen. Und das finde ich gerechtfertigt, gewissermaßen.

Manchmal kommt es mir so vor, als wären einige ganz alltägliche Probleme so weit weg von mir, dass sie mir nicht real erscheinen.
Als würde ich – als würde ich in einem abgegrenzten Bereich leben.
Und diese ganz alltäglichen Probleme kommen mir so seltsam entfernt vor, gleichzeitg aber auch vertraut, zu vertraut fast.
Das ist wie – wie wenn man mikroskopische Aufnahmen von Dingen sieht, die man kennt. Von Erde zum Beispiel. Von solchen Sachen, mit denen man dauernd in Berührung kommt, die man so aber doch nicht sieht – und wenn man sie dann vor Augen geführt bekommt, dann wird zumindest für einen kurzen Augenblick klar, dass es so viel, so unendlich viel mehr gibt als das, was man selbst wahrnimmt.
Und dass so vieles davon einem vermutlich vielleicht für immer fremd bleiben wird.

...ich hätte gerne Zentral- und vor allem Fernverriegelung für die nächste Fahrt mit meinem Auto.
Dann würde der Golf zurückklicken, wenn ich schließe, und mir mit seinen Scheinwerfern zublinzeln. Das wäre schön.
Das wäre richtig cool.
Aber ich hab keine Fernverriegelung.
Und eigentlich mag ich den Golf auch so.

Vielleicht will ich auch nur, dass irgendwann mal jemand zurückklickt und mir zublinzelt.
Dass mich jemand mit einer Wärme begrüßt, die ich von hier aus nicht kenne, und dass er akzeptiert, dass ich sie ihm so direkt vermutlich nicht zurückgeben kann.

Ich hab diesen Träumerblick drauf, sagt meine Mama, und ich glaube, sie hat Recht damit. Den hatte ich schon immer, das hat man mir oft vorgehalten, und eigentlich ist es mir egal – wer Ideale hat, hat Träume.
Dass ich Ideale habe, wissen wir alle.
Und dass ich träume sicher auch.

Vielleicht wird es deshalb Weiß.
23.3.08 21:59


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