[Hidaruma]


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Reinen Tisch.

Das ist keine Obsession.
Das ist Einsicht.

Wer Leben retten will, muss dem Tod ins Auge sehen können. – Klingt eigentlich plausibel, wenn man mal über den paradoxen Beigeschmack hinweg ist.

Lust auf Hochverrat?
Ja, vielleicht. Vielleicht nicht. – Vielleicht ist es gar kein Hochverrat.
Manchmal – ich weiß nicht.
Ich bin nicht mehr so gut im Selbstbetrug, schätze ich, wie ich mal war. – Nicht zuletzt, weil ich weiß, dass ich suche; und nicht zuletzt, weil ich weiß, was ich unter anderem suche.

Es gibt Dinge, die sind – die tun zu weh.
Es gibt Dinge, die ich nicht einfach mal so abtun kann mit düsterem Humor, mit Sarkasmus oder einem dummen Spruch. Jedenfalls nicht ohne dass mir dabei mindestens die Stimme bricht.
Dazu gehen mir diese Dinge zu nah, denke ich. Eigentlich weiß ich das.
Deswegen rede ich nicht drüber – weil ich sie nicht einfach mal so abtun kann. Weil ich, wenn sie zur Sprache kommen, nicht mehr so tun kann, als wäre s nicht weiter schlimm.
Ich weiß nicht mal, wo das Problem liegt, aber ich kann nicht gut reden über gewisse Dinge.
Weil es eben einfach zu weh tut, das zu tun, und weil man mit Spott und solchen Sachen dabei nicht weiterkommt – und vielleicht sind das die einzigen Methoden, die ich habe, um die Dinge von mir fernzuhalten.
Ein gewisses Maß an Arroganz, an Überheblichkeit – und gleichzeitig Selbstzweifel und Selbstkritik und alles das, weil ich weiß, dass es nicht richtig ist. Selbstbetrug – ich bin wirklich nicht mehr so gut darin.
Eigentlich sollte mich das freuen.
Aber das tut es nur bedingt.

In letzter Zeit denke ich wieder mehr darüber nach, was gewesen wäre, wenn.
Konjunktiv.
Ich hasse das, aber es lässt sich nicht abstellen –
Und ich denke und denke und denke, und komme immer wieder zu demselben Ergebnis; sie sind tot. – Sie kommen nicht wieder und es wird nichts sein, das hätte sein können, weil sie nicht mehr da sind.
Es ist nicht allzu schön, darüber nachzudenken, eigentlich; aber trotzdem geht damit immer die Überlegung einher, dass es schön ist, sie gekannt zu haben. Immer.

Eigentlich – es ist falsch, schätze ich, Menschen dafür zu verurteilen, dass sie nicht immer das sagen, was sie meinen, und dass sie Fehler machen. Dass sie auf die ein oder andere Art und Weise unsagbar dumm sind.
Weil ich es im Grunde ja selber bin.
Natürlich passt mir das nicht, natürlich gehe ich mir ab und an auch mal selber tierisch gegen den Strich – aber ich kann so gesehen ja auch nichts dafür. Wenn es, wie gewisse Leute steif und fest behaupten, schlichtweg in der Natur des Menschen liegt und seinen Wert gerade ausmacht, fehlerhaft zu sein, dann kann ich nichts dagegen machen.
Ich weiß nicht.

"Du gehst in den Rettungsdienst, Schuldig?"
– Das habe ich vor, ja.
"Und dann sag du noch mal was von fragwürdigen Idealen! – Du musst doch selbst welche haben!"
Natürlich habe ich Ideale.
Ich bin sowieso zu idealistisch, schon immer gewesen. Auf meine Art.
Aber es hat da seit einiger Zeit so eine schleichende Interessenverschiebung stattgefunden. – Einerseits befremdlich und beunruhigend. Andererseits schön selbst zu erfahren, dass nichts stillsteht.
Und irgendwann wird jeder mal erwachsen - auf die ein oder andere Art und Weise, ja. Das denke ich auch.
23.3.08 12:10


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Dann passt es heute richtig gut rein. Ich mag den Text.

I can't understand guys who can speak and laugh of dreams and hopes
It makes me sick when someone says they can't love twice
While I can't even believe in tears what're you doing over and over again
Who's a stranger to the times when you've hidden yourself alone

Ah Tonight for sure Only tonight
I just want to try to shine

Lies and lies and lies are painted on love's reality
Just words are intertwined with the city's innocence
The pain of the end of time when you can't see anyone and
Even loneliness doesn't move me so who's the minority

Ah I'm so bad at this dancing
I'll only touch It's only trying

Ah Tonight for sure Only tonight
I want to try to shine

Ah I'm so bad at this dancing
I'll only touch It's only trying



274 passt mir nicht. Keine Ahnung wieso.
22.3.08 22:25


Und: Wo bleibt 274?

Eigentlicher Blogeintrag mal wieder handschriftlich.
Aber die grundlegende Frage bleibt –
Wer beschützt die, die schützen?
22.3.08 17:52


"Glaubst du, Dinge passieren, wenn man viel dran denkt?"

Nah, das ist mir zu viel. Viel zu viel zu viel - zu viel Ärger, zu viel Stress, zu viel Zwang, Muss und Soll.
Das geht mir gegen den Strich und an den Kopf.
The fuck, meine Nerven. - Aber gut, andere Leute haben's nicht leichter. Denk ich doch mal daran.
...als würde mich das betreffen.
Scheiße, ist das lächerlich.

"Ja, eigentlich glaube ich das. Zumindest solche Dinge."
Glaub ich auch. - Fühlt sich jedenfalls an, als sei es auf dem Weg, aber da hab ich was gegen. Eigentlich.
21.3.08 15:21


Lieb.

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben
Ich wünsche dir das, was die meisten nicht haben;
Ich wünsche dir Zeit dich zu freuen und zu lachen
Und wenn du sie nutzt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken
Nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken
Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen
Sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit - nicht nur zum Vertreiben
Ich wünschte, sie möge dir übrig bleiben.
Als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen;
Auch nicht Zeit nach der Uhr nur zu schauen.

Ich wünsche dir Zeit, um nach den Sternen zu greifen
Das heißt zu wachsen und auch um zu reifen
Ich wünsche dir Zeit neu zu hoffen, zu lieben
Es hat keinen Sinn diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, um zu dir selber zu finden
Jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben.

gefunden in diesemSteckbrief.
21.3.08 12:47


2nd__Ins Schwarze - aber ein Tatoo, das hab ich nicht.

"möglicherweise trauert sie einer person nach und hat ein tattoo auf dem arm XD ^^"

Scheiße, eigentlich ist es klar, warum Yohji mein Lieblings-Weiß ist.
So klar, dass es fast weh tut, überhaupt andere Gründe in Erwägung zu ziehen – wobei ich Yohji immer schon am liebsten mochte, was Weiß angeht.
Aber näher betrachtet – er tut mir wirklich leid.
Vielleicht mehr als der Rest. Vielleicht weil ich ihn besser verstehe.
Ich habe keine komatiöse Schwester und ich habe keine Amnesie. Und ich habe keinen Freund wie Kase – und an dieser Stelle sei angemerkt, dass ich finde, dass Ken am Flachsten weggekommen ist.
Wie auch immer.
Natürlich ist meine Liebe nicht vor meinen Augen erschossen oder von mir selbst ein zweites Mal umgebracht worden.
Ich bin mir so gesehen nicht mal sicher, ob es sowas wie Liebe überhaupt gibt, wenn ja, was sie ist und ob ich sie überhaupt empfinden kann.
Aber es gab de facto jemanden, der mir sehr viel bedeutet hat, den ich sicher nie so wirklich vergessen kann und wegen dem ich schon die ein oder andere Nacht nicht ruhig schlafen konnte.
Grausam und – und nicht artikulierbar, würde ich fast sagen, fühlt sich das an. Wie das halt so ist, wenn man wen verliert.
Wie das halt so ist –
Und es tut unterschiedlich weh.
Finde ich.
Scheiße, wenn ich es wenigstens ausdrücken könnte.
Aber das kann ich nicht.
Es gibt diese Dinge, die man nicht richtig mit Worten beschreiben kann, weil die Worte dafür nicht ausreichen – oder weil sie dafür nicht weh genug tun. Worte sind oft so schön, so leicht und federnd, und die Tatsachen sind das öfter nicht.
Und deswegen reicht mir ein einfaches Verlieren beispielsweise nicht aus, genausowenig wie Liebe - es kann doch kein Arsch sagen, was das eigentlich sein soll. Man kann nur entweder ein Gefühl damit verknüpfen oder nicht. Und das Gefühl, das man damit verknüpft, das ist sicher nicht das, das ich empfinde – das ist ein anderes. Ein individuelles eben.
Das ist wie mit Schmerz auch – wenn ich sage, dass es weh tut, dann kann man sich vielleicht in etwa etwas darunter vorstellen, aber genau ausdrücken, wo es sich wie anfühlt, kann ich nicht. Das geht nicht. Vielleicht ist das ganz gut so.
Dann zieht man sich nicht so ganz aus, wenn man redet oder schreibt.
Obwohl das manchmal sicher schön wäre. Angenehm und befreiend irgendwie. Heilsam.
Es ist eigentlich schlecht, jemandem zu lange zu sehr nachzutrauern, denke ich.
Aber im Grunde mache ich das auch.
Und wenn ich jemanden sehen würde, der so aussieht wie sie aussah, würde es bei mir wohl auch ausklinken. – Nur dass ich nicht weiß, wie lange ich das aushalten würde, mit jemandem zu reden, der so aussieht wie sie, oder jemanden nur zu sehen, der so aussieht – weil ich im Gegensatz zu Yohji weiß, dass sie tot ist und es bleibt.
Und an sich –
Asuka ist eigentlich auch tot gewesen von dem Zeitpunkt an, an dem sie erschossen worden ist, denke ich.
Das hinterher war sie nicht mehr. – Traurig für Yohji.
Und ganz schön grausam, dass er sie umbringen muss. Mehr als grausam. Eigentlich ist das unaushaltbar – aber man könnte das symbolisch sehen, dann wäre es nicht mehr ganz so schlimm, nicht? Wenn man das dafür ansehen möchte, dass er sie endgültig aus seinem Leben entfernt, in dem Sinne, im negativen Sinne – das heißt ja nicht, dass er sie vergisst. Das heißt, dass er ihr nicht mehr so dermaßen nachhängt, dass es hinderlich wird.
Und dann wäre es nicht ganz so schlimm, dann hätte es ja einen positiven Aspekt.
Dumm, dass ich mir den schwer dazudenken kann.
Aber – da verschafft er sich bei mir Respekt. Weil das für einen Weiß eine mehr als überragende Leistung ist; weil Weiß sowas in der Regel schwer fertigbringt.
Natürlich, Omi killt seine Brüder, Ken den Käse – und Aya, naja, der ist eben Aya und schreit nach seiner Schwester. Darf als Belohnung noch Takatori umlegen, jaah.
Aber – Omi kannte seine Brüder kaum, so gesehen, er wusste nur, dass sie es sind. Und Ken – gut, Kens Position ist da nicht ganz so einfach. Immerhin war Kase sein Buddy. Aber eine Rechnung hatte er ja schon noch mit ihm offen. – Auch wenn das vermutlich kaum verharmlost.
Aber gut, ich bleibe dabei, Yohjis Sache am schlimmsten zu finden. Das ist immer schon so gewesen und das wird sich auch so schnell nicht ändern.
Eigentlich –
Ich suche mir auch immer die falschen Charaktere aus.
Es musste mal aufgeschrieben werden.
Da hat man mir den Todesstoß versetzt, auf animexx, mit dieser Aussage da oben.
- Ich glaube, im Grunde ist es mir erst da wirklich bewusst geworden.
Nah.
Kann man nichts machen.

Eigentlich ist Kudou ein verfickter Schwächling.
20.3.08 21:40


Es ist – ich weiß nicht wie.
Wirklich, ich kann es nicht einmal annähernd benennen.

Es fühlt sich gut an. Irgendwie.
Und irgendwie auch traurig.
Ich weiß nicht mal, wie ich jetzt drauf gekommen bin.


Ist es eigentlich ein Geschenk, sein Leben selbst beenden zu können?
Ich weiß nicht.
Vielleicht ist das die einzige wirkliche Freiheit, die man hat; das entscheiden zu können. Aber vielleicht ist es auch die grausamste Entscheidung von allen, die man jemals treffen muss, wenn man davor steht.
Ich weiß es nicht.
Freitod – so gesehen kann man selbst aussuchen, was man macht. So gesehen.
Aber wenn man wirklich davor steht, vor dieser Entscheidung, entscheidet man dann wirklich frei? – Und dann ist da ja auch die Frage, ob es recht ist, sich selbst umzubringen.
Aus christlicher Sicht wohl nicht.
Selbstmörder kommen in die Hölle, oder?
Aber ich glaube nicht, dass man sowas mit irgendeiner Religion begründen oder in Frage stellen darf.
Kein leichtes Thema, das definitiv nicht.


Es ist ein irgendwie fast heimeliges Gefühl, mit dem noch nassen Haar und dem obligatorischen Handtuch auf der Schulter auf dem Sofa zu sitzen und im Schein der Straßenlampe den Schnee fallen zu sehen.
Eine schöne Sache, irgendwie; ein schönes Gefühl.
Vor allem mit dem endlich mal wieder schwarzen Kaffee in der Hand.
Und dann macht es klick!, eigentlich eher sanft klick~, und ich denke: so muss es sein.
Eine schöne Sache.
Trotzdem erscheint beziehungsweise erschien mir der Augenblick fast schizophren. Auf der einen Seite dieses so muss es sein, und auf der anderen eine Art – jaah, so eine Art wehmütige Sehnsucht.
Wonach auch immer.
Vielleicht danach, genau wie die lockeren Schneeflocken einfach fallen zu können, irgendwohin, und niemanden weiter zu stören – vielleicht jemandem, der am Fenster zusieht, zu gefallen.
Schwer zu sagen, ich hab keine Ahnung.

"Du drückst dich so – so gut aus, heute wieder. Du musst unglaublich wahrnehmungsstark sein, dass dir so kleine Sachen auffallen."
Kann schon sein.
Ich finde es normal, eigentlich, auf kleinere Dinge zu achten. – Vielleicht fallen mir deswegen öfter mal die Dinge auf, die anderen entgehen. Und vielleicht lassen mich manche Sachen deswegen auch kalt – weil sie mir einfach zu groß sind, wenn man das so sagen kann.
Das hat alles seine Vor- und Nachteile.
Und ich denke, das ist nichts, worauf man stolz sein sollte. Stolz sein könnte.
Die einen so, die andern anders.


Wenn ich mir überlege, was Weiß besonders in der letzten Folge sagt, frage ich mich – nein, eigentlich frage ich mich genau das nicht.
Eigentlich –
Es stellen sich zwei Fragen.
Erstens: Wie kann man so eine Gruppe auch nur annähernd sympathisch finden?
Und zweitens: Wie kann man für so eine Gruppe keine Sympathien empfinden?
Klingt komisch?
Ist aber so.
Auf der einen Seite finde ich lächerlich, was Weiß für Ideale hat, was Weiß für Ziele verfolgt und überhaupt; dieser aufopfgerungswillige und selbstlose Beigeschmack. – Dabei sind die vier doch so gesehen alle auf persönlichen Rachefeldzügen (...und das macht sie so unprofessionell. Aber das ist eine andere Tasse Tee.). – Aber wir wollen nicht, dass auch andere ihr Liebstes verlieren - was soll das?
Es ist löblich, als Einstellung. – Und genau da kommt dann die Frage auf, wie man so etwas nicht sympathisch finden kann.
Im Grunde ist es wunderbar, solche Ideale zu verfolgen. – Das schützen und bewahren zu wollen, was wichtig ist; was auch anderen wichtig ist.
Aber genau dafür nutzen sie meines Erachtens nach den falschen Weg.
Hach –
Weiß ist ein einziger, großer Widerspruch. Ohne Scheiß.
Und mir fehlt grade die Lust, das weiter auszubreiten. Das ist ohnehin nichts Neues.

Morgen oder übermorgen 274. Wir sind gespannt.
20.3.08 20:28


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