[Hidaruma]


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Es ist – ich weiß nicht wie.
Wirklich, ich kann es nicht einmal annähernd benennen.

Es fühlt sich gut an. Irgendwie.
Und irgendwie auch traurig.
Ich weiß nicht mal, wie ich jetzt drauf gekommen bin.


Ist es eigentlich ein Geschenk, sein Leben selbst beenden zu können?
Ich weiß nicht.
Vielleicht ist das die einzige wirkliche Freiheit, die man hat; das entscheiden zu können. Aber vielleicht ist es auch die grausamste Entscheidung von allen, die man jemals treffen muss, wenn man davor steht.
Ich weiß es nicht.
Freitod – so gesehen kann man selbst aussuchen, was man macht. So gesehen.
Aber wenn man wirklich davor steht, vor dieser Entscheidung, entscheidet man dann wirklich frei? – Und dann ist da ja auch die Frage, ob es recht ist, sich selbst umzubringen.
Aus christlicher Sicht wohl nicht.
Selbstmörder kommen in die Hölle, oder?
Aber ich glaube nicht, dass man sowas mit irgendeiner Religion begründen oder in Frage stellen darf.
Kein leichtes Thema, das definitiv nicht.


Es ist ein irgendwie fast heimeliges Gefühl, mit dem noch nassen Haar und dem obligatorischen Handtuch auf der Schulter auf dem Sofa zu sitzen und im Schein der Straßenlampe den Schnee fallen zu sehen.
Eine schöne Sache, irgendwie; ein schönes Gefühl.
Vor allem mit dem endlich mal wieder schwarzen Kaffee in der Hand.
Und dann macht es klick!, eigentlich eher sanft klick~, und ich denke: so muss es sein.
Eine schöne Sache.
Trotzdem erscheint beziehungsweise erschien mir der Augenblick fast schizophren. Auf der einen Seite dieses so muss es sein, und auf der anderen eine Art – jaah, so eine Art wehmütige Sehnsucht.
Wonach auch immer.
Vielleicht danach, genau wie die lockeren Schneeflocken einfach fallen zu können, irgendwohin, und niemanden weiter zu stören – vielleicht jemandem, der am Fenster zusieht, zu gefallen.
Schwer zu sagen, ich hab keine Ahnung.

"Du drückst dich so – so gut aus, heute wieder. Du musst unglaublich wahrnehmungsstark sein, dass dir so kleine Sachen auffallen."
Kann schon sein.
Ich finde es normal, eigentlich, auf kleinere Dinge zu achten. – Vielleicht fallen mir deswegen öfter mal die Dinge auf, die anderen entgehen. Und vielleicht lassen mich manche Sachen deswegen auch kalt – weil sie mir einfach zu groß sind, wenn man das so sagen kann.
Das hat alles seine Vor- und Nachteile.
Und ich denke, das ist nichts, worauf man stolz sein sollte. Stolz sein könnte.
Die einen so, die andern anders.


Wenn ich mir überlege, was Weiß besonders in der letzten Folge sagt, frage ich mich – nein, eigentlich frage ich mich genau das nicht.
Eigentlich –
Es stellen sich zwei Fragen.
Erstens: Wie kann man so eine Gruppe auch nur annähernd sympathisch finden?
Und zweitens: Wie kann man für so eine Gruppe keine Sympathien empfinden?
Klingt komisch?
Ist aber so.
Auf der einen Seite finde ich lächerlich, was Weiß für Ideale hat, was Weiß für Ziele verfolgt und überhaupt; dieser aufopfgerungswillige und selbstlose Beigeschmack. – Dabei sind die vier doch so gesehen alle auf persönlichen Rachefeldzügen (...und das macht sie so unprofessionell. Aber das ist eine andere Tasse Tee.). – Aber wir wollen nicht, dass auch andere ihr Liebstes verlieren - was soll das?
Es ist löblich, als Einstellung. – Und genau da kommt dann die Frage auf, wie man so etwas nicht sympathisch finden kann.
Im Grunde ist es wunderbar, solche Ideale zu verfolgen. – Das schützen und bewahren zu wollen, was wichtig ist; was auch anderen wichtig ist.
Aber genau dafür nutzen sie meines Erachtens nach den falschen Weg.
Hach –
Weiß ist ein einziger, großer Widerspruch. Ohne Scheiß.
Und mir fehlt grade die Lust, das weiter auszubreiten. Das ist ohnehin nichts Neues.

Morgen oder übermorgen 274. Wir sind gespannt.
20.3.08 20:28
 


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