[Hidaruma]


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<3

...sieht das aus.

Wenn man dann also erstmal vergessen hat, was war, wie soll man es dann wiederfinden, so ganz ohne jeglichen Anhaltspunkt?

Dieser Zustand, das ist – du handelst ohne bewusstest Denken, weil du eins wirst mit dem, was du tust.
Die Wahrnehmung ist wie ausgeschaltet, alles dreht sich nur um eine einzige Sache: um das, was du tust.
Also im Endeffekt um dich, denn du bist ja eins mit dem, was du tust.
Und dann ist da diese Ahnung von Vollkommenheit, die –
Ich weiß nicht.

Sentimental, sage ich; sentimental.

Das leidige Thema.

Balinese.
Wirklich – B a l i n e s e.
Warum?
Und warum tut es eigentlich nicht weh? Es wundert mich nicht mal.

- Wer ist eigentlich besser dran, Schwarz oder Weiß?
Kaputt sind sie wohl alle irgendwie.
Dann hängt es wohl vom Blickwinkel ab.
Immer vom Blickwinkel

Ich habe Angst.
Ich habe Angst und ich habe Schmerzen, aber ich fühle mich – gut, eigentlich. Mehr als alles andere lebendig.

Wirres Zeug?
Wirres Zeug.

Eigentlich geht es mir wirklich gut.

Die Gedanken, die ich nie denken wollte, will ich immer noch nicht wirklich denken, aber im Augenblick fällt es nicht so schwer.
Und ich glaube, ich habe die Stimme gefunden, mit der ich selber murmle.
Das war nicht leicht.
Wenn nicht alles still ist, dann kann ich sie nicht hören – aber jetzt, wo ich sie offenbar gefunden habe, erkenne ich sie sicher wieder. Immer wieder.

Ich versuche, positives am Charakter des Fujimiya Aya/Ran zu finden.
Ich versuche, ihn für mich so zu interpretieren, dass er geht. Dass ich geschmeidig bleiben kann, wenn er mal wieder einen auf zu cool für euch macht.
Vielleicht ist es so, wie Aya immer gesagt hat – dass er ein Perfektionist ist. Dass er nicht weiß, was er tun soll, dass er verzweifelt ist und gebrochen und all das, genau wie der Rest, aber dass er es besser verstecken will als sie. Dass er nicht will, dass man es weiß oder auch nur ahnen kann – warum auch immer.
Vielleicht, um sich selbst ein bisschen von allem distanzieren zu können.
Selbstschutz.
Dass er andere damit schützen will, kann ich nicht glauben; eher vielleicht sich selbst. Damit er für seine Schwester weiterarbeiten kann –
Aber er leuchtet mir einfach nicht ein.
Aya ist – er ist zu kühl, glaube ich, als dass ich ihn begreifen könnte. Zu kühl, zu sehr auf sich und seine Sache bezogen vielleicht.

Man könnte sagen, dass es dumm und unberechtigt, wenn man Dinge mit Dingen vergleicht, die man nicht kennt – aber da man sich von allem eigentlich eine Vorstellung macht, bevor man es kennt, ist es doch nur normal.
Und dass man sich eine Vorstellung macht, ist eigentlich nicht mal – ich weiß nicht.
Im Grunde ist es wohl nur ein Versuch, mit Unbekanntem klarzukommen. Und das finde ich gerechtfertigt, gewissermaßen.

Manchmal kommt es mir so vor, als wären einige ganz alltägliche Probleme so weit weg von mir, dass sie mir nicht real erscheinen.
Als würde ich – als würde ich in einem abgegrenzten Bereich leben.
Und diese ganz alltäglichen Probleme kommen mir so seltsam entfernt vor, gleichzeitg aber auch vertraut, zu vertraut fast.
Das ist wie – wie wenn man mikroskopische Aufnahmen von Dingen sieht, die man kennt. Von Erde zum Beispiel. Von solchen Sachen, mit denen man dauernd in Berührung kommt, die man so aber doch nicht sieht – und wenn man sie dann vor Augen geführt bekommt, dann wird zumindest für einen kurzen Augenblick klar, dass es so viel, so unendlich viel mehr gibt als das, was man selbst wahrnimmt.
Und dass so vieles davon einem vermutlich vielleicht für immer fremd bleiben wird.

...ich hätte gerne Zentral- und vor allem Fernverriegelung für die nächste Fahrt mit meinem Auto.
Dann würde der Golf zurückklicken, wenn ich schließe, und mir mit seinen Scheinwerfern zublinzeln. Das wäre schön.
Das wäre richtig cool.
Aber ich hab keine Fernverriegelung.
Und eigentlich mag ich den Golf auch so.

Vielleicht will ich auch nur, dass irgendwann mal jemand zurückklickt und mir zublinzelt.
Dass mich jemand mit einer Wärme begrüßt, die ich von hier aus nicht kenne, und dass er akzeptiert, dass ich sie ihm so direkt vermutlich nicht zurückgeben kann.

Ich hab diesen Träumerblick drauf, sagt meine Mama, und ich glaube, sie hat Recht damit. Den hatte ich schon immer, das hat man mir oft vorgehalten, und eigentlich ist es mir egal – wer Ideale hat, hat Träume.
Dass ich Ideale habe, wissen wir alle.
Und dass ich träume sicher auch.

Vielleicht wird es deshalb Weiß.
23.3.08 21:59
 


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